Carlo Mense

 
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Carlo                          Mense                                                        - Pferdegruppe vor Kornfeld
Carlo Mense
"Pferdegruppe vor Kornfeld "
3.000 €
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Tamara de                      Lempicka                                                     - Étude pour
Tamara de Lempicka
"Étude pour "Jeune Fille dessinant" "
38.000 €
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Franz                          Radziwill                                                    - Stilleben mit Konservendose und Äpfeln / Lied an die Konservendose
Franz Radziwill
"Stilleben mit Konservendose und Äpfeln / Lied an die Konservendose "
23.000 €
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Karl                           Hofer                                                        - Früchtestillleben (Äpfel in Tüte)
Karl Hofer
"Früchtestillleben (Äpfel in Tüte) "
16.000 €
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Tamara de                      Lempicka                                                     - Jeunes filles au bain
Tamara de Lempicka
"Jeunes filles au bain "
8.500 €
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Roberto Iras                   Baldessari                                                   - Knabenbildnis
Roberto Iras Baldessari
"Knabenbildnis "
5.600 €
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Christian                      Schad                                                        - Kriegsdämonen
Christian Schad
"Kriegsdämonen "
4.200 €
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Karl                           Hofer                                                        - Luchs
Karl Hofer
"Luchs "
2.800 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Carlo Mense

Rheine/Westfalen 1886
- Königswinter 1965


Carlo Mense wird am 13. Mai 1886 im westfälischen Rheine geboren. Dem väterlichen Wunsch folgend, beginnt er zunächst eine kaufmännische Lehre, die er abbricht, um sich der Malerei zu widmen. Folglich schreibt sich Mense1906 an der Düsseldorfer Akademie ein und wird Schüler des Historienmalers Peter Janssen. Er reist zusammen mit seinem Bruder Rudolf nach Italien, Ascona, wo er mit lebensreformerischen Bewegungen in Kontakt kommt, die ihn nachhaltig beeinflussen. Nach Janssens Tod 1908 führt Carlo Mense auf Anraten August Mackes bei Lovis Corinth in Berlin sein Studium fort. Doch bereits nach dem Wintersemester verlässt Mense die Stadt wieder, um seine Studien in Weimar und München fortzusetzen. Er tritt 1911 der gerade neu gegründeten "Coelner Sezession" und dem "Gereonsclub" bei. Schon im Jahr 1912 sind Carlo Menses Werke bei der bedeutenden Sonderbund-Ausstellung in Köln ausgestellt und 1913 ist er bei der von August Macke initiierten Schau "Die Rheinischen Expressionisten" in Bonn vertreten. Anschließend entwickelt sich der Kontakt zu Herwarth Walden, für dessen Zeitschriften "Die Aktion" und "Der Sturm" Mense grafische Werke einbringt. Desweiteren entsteht eine innige Freundschaft zu dem Künstler Heinrich M. Davringhausen, mit dem er 1914 nach Ascona reist. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird auch Mense eingezogen; erst nach Kriegsende kehrt er ins Rheinland zurück. Der Künstler zählt nun zu den führenden Persönlichkeiten der "Gesellschaft für Kunst", die die Zeitschrift "Der Strom" gründet. Im Jahr 1918/1919 tritt Mense zudem den Vereinigungen "Das Junge Rheinland" und der "Novembergruppe" bei. Er geht die Ehe mit Vera Baske ein und  hält sich häufig in München auf. Dort pflegt der Künstler enge Kontakte zu Paul Klee und der Schwabinger Kunstszene, zum engeren Kreis zählen u.a. Oskar Kokoschka, Josef Eberz, Georg Schrimpf und v.a. Richard Seewald. Im Jahr 1923 kommt auch Alexander Kanoldt dazu. Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage hält sich Mense längere Zeit in Positano auf, in dieser Zeit kümmert sich der Kunstkritiker Franz Roh um den Verkauf seiner Bilder. Der Künstler Mense erhält 1925 eine Professur an der staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, wo er sich mit Oskar Schlemmer anfreundet. 1932 wird die Akademie geschlossen und Carlo Mense verliert seine Professur. Mense erhält den Rom-Preis, der ihm ein Stipendium bis zum Sommer 1934 verschafft. Im Zuge der Beschlagnahmung von "entarteter Kunst" werden 34 Gemälde des Künstlers Carlo Mense von den Nationalsozialisten aus öffentlichen Sammlungen entfernt und eingezogen. Nach der Teilnahme am Zweiten Weltkrieg bis zum Anfang des Jahres 1944 lässt sich Mense in Bad Honnef nieder, nachdem die Bombenangriffe sein Atelier zerstört haben. In den folgenden Jahren lebt der Künstler zurückgezogen, erst 1956, anlässlich seines 70. Geburtstages findet erneut eine Einzelausstellung in Königswinter statt.